Ich bin Paul Fleischmann — Embedded Software Architekt, Dipl.-Ing. (FH) Ingenieurinformatik, wohnhaft in Hirm im Burgenland.

Über 15 Jahre habe ich bei Elektrobit Austria in Wien AUTOSAR Classic Platform entwickelt und verantwortet. Vom ersten MCAL-Treiber bis zur Rolle als Bundle Software Architect, der für mehrere basic software module die technische Verantwortung trägt.


Was ich tue

Was mich antreibt: hardwarenahe Software auf echter Hardware nutzbar machen — so dass der Kunde ein Produkt in den Händen hält, das funktioniert.

Ein sauber geschnittenes Softwaremodul beginnt bei der Architektur: Es braucht klar definierte Modulgrenzen und generische APIs, sowie eine Hardware Abstraction Layer (HAL), die alles Chipspezifische kapselt — Register, Timing und Hardware-Eigenheiten bleiben hinter der HAL verborgen.

Das ist für mich der Maßstab: der Nutzer merkt nichts von der darunterliegenden Hardware, und der nächste Chip-Wechsel wird keine Überraschung. Was sich ändert, ist die HAL. Der Rest bleibt.

Und wenn etwas nicht funktioniert: Debugger ans Target, Oszilloskop ans Board, Schaltplan aufschlagen — und den Grund finden. Architektur und Debugging sind für mich zwei Seiten derselben Arbeit.

Womit ich arbeite

Mein Kern ist der AUTOSAR Classic Platform Stack — von MCAL-Treibern für CAN, LIN, SPI und Ethernet bis zu Complex Device Drivers für hardwarenahe Protokollschichten.

Im Bereich automotive Ethernet kenne ich den Stack von der Hardware bis zum Applikationsprotokoll: Switch Management, IEEE 1722, J1939, konfiguriert und integriert mit EB tresos.

Der Weg von der Hardware-Spezifikation zur Implementierung gehört für mich dazu: die relevanten Register und Timing-Anforderungen verstehen — und daraus eine saubere Treiberarchitektur ableiten, die den Rest des Stacks nicht mit Hardware-Details belastet.

ASPICE und MISRA-C sind für mich kein Beiwerk, sondern Teil der täglichen Arbeit.

Primärsprache ist C. Daneben Rust, Go und Python dort, wo sie das bessere Werkzeug sind.

Meine Projekte

Beruflich

Beruflich bin ich in zwei klar unterschiedlichen Rollen gewachsen.

Gestartet als AUTOSAR-Integrator: Portierung und Qualifizierung des EB AUTOSAR Stacks auf mehreren Chip-Plattformen, sowie Integration im Kundenprojekt — Absicherung der AUTOSAR-Konfiguration und Integration nach Kundenanforderungen.

Dann der Wechsel in die AUTOSAR-Modulentwicklung: hardwarenahe Kommunikationstreiber und Module im Kommunikationsstack, mit direkter Nähe zu den Hardware-Treibern. Genau der Bereich, wo Architektur und Debugging ineinandergreifen.

Privat

Ein Embedded-Projekt auf dem BeagleBone Black — weil Embedded-Entwicklung für mich auch ohne Auftraggeber interessant bleibt. Details dazu im BeagleBone Projekt.

Dazu eine vollständig selbst gehostete Entwicklungsumgebung: Podman, Gitea, Drone CI, code-server — weil funktionierende Infrastruktur kein Zufallsprodukt sein sollte.

Warum dieser Blog

Weil 15 Jahre AUTOSAR-Entwicklung Meinungen hinterlassen — über Architektur, über Tooling, über die Stellen, an denen Theorie und Praxis auseinandergehen.

Wissen das nicht geteilt wird, bleibt nutzlos. Was ich in 15 Jahren gelernt habe — über Architektur, Tooling, das Zusammenspiel von Software und Hardware — das schreibe ich hier auf, damit andere davon profitieren.

Kontakt

Ich bin aktuell offen für neue Herausforderungen im Bereich Embedded Software Engineering und AUTOSAR Classic Platform — bevorzugt im österreichischen Automotive-Umfeld.